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Elektronische Gesundheitskarte: Erste Karten werden im Oktober ausgeliefert

Ab dem kommenden Monat wird sie nun endlich ausgeliefert, die elektronische Gesundheitskarte. Bis zum Jahresende erhalten zehn Prozent der gesetzlich Versicherten die neue Versicherungskarte. Neben persönlichen Daten und dem Lichtbild, sollen auf der elektronischen Gesundheitskarte auch der elektronische Arztbrief gespeichert werden. [dropcap]A[/dropcap]b dem kommenden Monat sollen die ersten gesetzlich Krankenversicherten die neue Gesundheitskarte per Post erhalten. Vor gut acht Jahren wurde die elektronische Gesundheitskarte auf den Weg gebracht. Ab dem kommenden Monat sollen sie nun endlich an die Versicherten ausgeliefert werden, wie das Bundesgesundheitsministerium am Dienstag der laufenden Woche erklärte. Bis zum Ende dieses Jahres sollen ungefähr 10 Prozent der gesetzlich Versicherten mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte ausgestattet werden. Um die neuen Karten überhaupt lesen zu können, müssen in Arztpraxen und Krankenhäusern neue Lesegeräte installiert werden, die sowohl die elektronische Gesundheitskarte als auch die Krankenversicherungskarte lesen können. Bestellen Arztpraxen bzw. die Krankenhäuser dieses neue Lesegerät vor dem 30. September, wird ihnen ein Rabatt eingeräumt. Ausnahme ist die Testregion Nordrhein, hier sind die Testgeräte schon seit längerer Zeit installiert. Lichtbild soll vor Kartenmissbrauch schützen Bis auf das Lichtbild, welches den Kartenmissbrauch verhindern soll, sind noch keine weiteren Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert. Doch im Laufe der Zeit sollen weitere personenbezogene Dateien dazukommen. Auch soll die Patientenakte auf der Karte gespeichert werden. Des Weiteren sollen auch Patientenverfügungen auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden. Dazu zählen zum Beispiel Organspendeerklärungen. Auch sollen die Ärzte anhand der elektronischen Gesundheitskarte untereinander sicher Daten des Patienten tauschen können. So sollen auch Notfallversorgungsdaten und der elektronische Arztbrief auf der Karte gespeichert werden. Außerdem sollen auch persönliche Daten des Patienten wie zum Beispiel Wohnort, Anschrift, Zahlungsstatus und Versicherungsnummer gespeichert werden. So werden auch in Anspruch genommene Leistungen und deren vorläufige Kosten auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert.

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21.09.2011

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