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Krankenzusatzversicherungen konnten 2011 weiter zulegen

Zusatzversicherungen wie Krankenzusatzversicherung oder Pflegezusatzversicherungen legen in Deutschland immer weiter zu. Mittlerweile haben 23 Millionen Bürger in Deutschland so eine Zusatzversicherung abgeschlossen. Der Großteil entfällt dabei auf die Krankenzusatzversicherung, wobei die Pflegezusatzversicherung das größere Wachstum hat. Die Pflege- und Krankenzusatzversicherungen scheinen in Deutschland immer beliebter zu werden. Bei den dauernden Kürzungen der gesetzlichen Krankenkassen bei ihren Leistungen ist dies auch kein Wunder. Auch in der Pflege wird es immer deutlicher, dass die normale Pflegeversicherung die Kosten nicht mehr decken kann. Besonders deutlich legten deshalb die Pflegezusatzversicherungen zu. Knapp 11 Prozent mehr Pflegezusatzversicherungen konnten dadurch verkauft werden, bei den privaten Krankenzusatzversicherungen betrug das Wachstum immerhin noch 2,5 Prozent. Zwar rühmt sich die private Krankenversicherung damit, dass sie jetzt 31 Millionen Versicherte hätte, die gesetzliche Krankenversicherung hält derzeitig 60 Millionen Versicherte in ihren Reihen. Doch nur die wenigsten sind Vollversicherte, nämlich gut neun Millionen. Die restlichen 23 Millionen sind lediglich Kunden aus der Krankenzusatzversicherung. Knapp zwei Millionen dieser Zusatzverträge entfallen demnach auch noch auf die Pflegezusatzversicherung. Pflegeversicherung deckt nur die Hälfte der Kosten Dass die Krankenzusatzversicherungen immer beliebter werden, liegt in erster Linie an den Leistungskürzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung und außerdem daran, dass sich einige von ihnen als durchaus nützlich erweisen können. So kann man sich zum Beispiel Heilpraktiker- Behandlungen oder Zahnersatz bei den privaten Krankenkassen erkaufen, doch gerade bei Zahnzusatzversicherungen sollte man Vorsicht walten lassen, wie die Stiftung Warentest jetzt herausfand. Nach dem bekannt wurde, dass die gesetzliche Pflegeversicherung die Kosten nicht mehr ausreichend decken kann, empfiehlt es sich auch über eine Pflegezusatzversicherung nachzudenken. Im Ernstfall würde die staatliche Pflegeversicherung nur gut 50 Prozent der Kosten abdecken. Auch wird die Pflegeversicherung in Pflegestufen eingeteilt. Hier unterscheidet man zwischen den Pflegestufen eins bis drei. Luxusleistungen machen die Tarife teuer Viele Menschen in Deutschland setzen die private Krankenversicherung immer noch mit sehr guter medizinischer Versorgung gleich, doch dies gilt nur in einer Krankenvollversicherung und dass auch nur in höheren Tarifen und diese sind meistens auch sehr teuer, da so genannte Luxusleistungen wie Einzelzimmer im Krankenhaus oder Chefarztbehandlung den Tarif sehr schnell sehr teuer machen können. Wählt man hingegen die neuen Einsteiger- oder Billigtarife ist man meistens schlechter versorgt als in der gesetzlichen Krankenversicherung, dafür aber oft günstiger. Daher versichern sich meist „neue“ Selbstständige in diesen Tarife, weil sie im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, wo sie Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil zahlen müssen, Geld sparen können. Allerdings erfahren diese Tarife oft drastische Beitragssteigerungen. Hochwertige Tarife sehr teuer
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Die hochwertigen Tarife sind selbst für Menschen im mittleren Alter schon recht teuer, so zahlt ein 30 Jahre alter Mann für einen hochwertigen Tarif schon um die 400 Euro im Monat, eine Frau muss noch einmal 100 Euro drauf legen. Hat man jedoch eine Familie, kann es sehr schnell teuer werden, weil es in der privaten Krankenversicherung, im Gegensatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung, keine kostenlose Familienversicherung gibt. Da bleibt für viele nur noch eine Aufstockung der Leistung durch eine Krankenzusatzversicherung. Alles Wissenswerte über Krankenzusatzversicherungen finden sie auch hier: Informationen zur Krankenzusatzversicherung

25.04.2012

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