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Private Krankenversicherung Finanztest 2012: Tarifwechsel muss gewährt werden

Nach den deutlichen Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung zum Ende des letzten Jahres haben viele Versicherte mit deutlich höheren Beiträgen zu kämpfen. Doch die Versicherten können die Beiträge durch einen Tarifwechsel wieder senken, doch der Tarifwechsel wird ihnen oft von den Versicherungen verwehrt, doch Versicherte können dagegen vorgehen. Auch im vergangenen Jahr mussten viele Mitglieder der privaten Krankenversicherung Beitragssteigerungen von bis zu 40 Prozent hinnehmen, wie zum Beispiel bei der Central oder der ARAG. Allerdings sind Privatversicherte diesen ständigen Beitragserhöhungen nicht schutzlos ausgeliefert, wie jetzt auch die aktuelle Finanztest 2012 (Ausgabe 03/2012)berichtet. Doch viele Möglichkeiten haben die Privatversicherten dann doch nicht. Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung bleibt den meisten Versicherten verwehrt. Ein Wechsel in eine andere private Krankenversicherung ist für viele Versicherte mit zu hohen Verlusten verbunden, so würden sie fast alle Altersrückstellungen verlieren. Als einzige Alternative bleibt nur ein Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft. Tarifwechsel wird oft erschwert Allerdings wird ein Tarifwechsel den Versicherten von Seiten der privaten Krankenkassen oft sehr erschwert. Mitglieder die einen günstigeren Tarif finden möchten, können dies zum Beispiel durch einen kostenlosen PKV Rechner machen. Allerdings ist für einen Tarifwechsel eine hohe Eigeninitiative nötig. Laut Gesetz sind die privaten Krankenversicherungen nicht verpflichtet den Versicherten die Unterschiede der einzelnen Tarife offenzulegen. Finanztest wollte dem auf den Grund gehen und befragte 75 Versicherte über einen angestrebten Tarifwechsel. Bei gerade mal 10 Befragten klappte der Tarifwechsel ohne größere Probleme. Bei den restlichen 65 gab es einige Probleme. So behaupteten viele Versicherungsgesellschaften die Tarife wären nur für Neukunden oder nur durch erneute Gesundheitsprüfung zugänglich. Tarifwechsel laut § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes rechtens Die Versicherten müssen dies allerdings nicht hinnehmen, wie Finanztest erklärt, so gebe es seit den Jahr 1994 ein Anrecht auf einen Tarifwechsel. So gaben Leser der Zeitschrift an, dass sie durch einen Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft bis zu 500 Euro sparen konnten. Allerdings ist es auch ein Trugschluss, dass ein günstiger Tarif auch gleich immer weniger Leistungen beinhalten muss.
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Werden die Leistungen im neuen Tarif allerdings weniger, dürfte der Beitrag auch deutlich sinken. Allerdings sollt eine Leistungsreduzierung ebenso gründlich überdacht werden wie eine höhere Selbstbeteiligung. Des Weiteren sollte ein Wechsel in den Basistarif erst die letzte aller Optionen sein. Zudem sollte eine Anfrage zu einem günstigeren Tarif immer schriftlich erfolgen, der Laut § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes für sie möglich ist. Sollte der Tarifwechsel trotzdem verwehrt bleiben, können Versicherte eine offizielle Beschwerde bei dem Ombudsmann der privaten Krankenversicherung oder der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen einlegen.

16.02.2012

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